
Weiterentwicklung des Spielplatzkonzeptes
Ziel ist ein bedarfsgerechtes und zukunftsfähiges Angebot für Kinder und Familien
Rutschen, Schaukeln, Sandkästen und Klettergerüste – diese Spielgeräte sind auf den meisten Spielplätzen in Vreden zu finden. Die Stadt Vreden überarbeitet nun ihr Spielplatzkonzept, um das Angebot langfristig bedarfsgerecht und zukunftsfähig zu gestalten. Das hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss in der Sitzung vom 8. Juli 2026 einstimmig beschlossen. Ziel ist es, eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen zu schaffen und vorhandene Haushaltsmittel gezielt einzusetzen.
Im Rahmen der Fortschreibung werden alle 54 Spielplätze im Stadtgebiet untersucht. Dabei werden unter anderem Lage und Erreichbarkeit, die Bedeutung für das Wohnumfeld, die Nutzung, die Ausstattung sowie der bauliche Zustand bewertet. Auch die Entwicklung der Kinder- und Jugendzahlen sowie die zukünftigen Investitions- und Unterhaltungskosten werden berücksichtigt.
Ein besonderer Fokus liegt auf der veränderten Bevölkerungsstruktur seit 2010. Aktuelle Daten zur Verteilung von Kindern und Jugendlichen fließen in die Planung ein, um die Angebote besser an den Bedarf anzupassen. Zudem wird geprüft, ob unterschiedliche Spielplatztypen – etwa größere zentrale Anlagen und kleinere wohnortnahe Plätze – sinnvoll und wirtschaftlich sind. Erste Erkenntnisse zeigen, dass größere und gut ausgestattete Spielplätze häufig stärker genutzt werden.
Auf Grundlage der Ergebnisse sollen klare Ziele und Qualitätsstandards für die Weiterentwicklung der Spielplätze festgelegt werden. So kann die Attraktivität des Angebots langfristig gesteigert werden.
„Wir möchten gemeinsam mit den Vredenerinnen und Vredenern ein zukunftsfähiges Angebot schaffen. Daher werden wir nach der Konzepterstellung allen die Möglichkeit bieten zu den Vorschlägen ihre Meinung zu äußern“, prognostiziert Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp. Anschließend wird das Konzept in den Gremien beraten.